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Wildtierhilfe: Stockentenaufzucht per Hand

Bei Aufräumarbeiten im Garten fielen aus einem Stapel Brennholz, der direkt am Haus lag, drei Stockenteneier heraus. Zwei platzen leider sofort. Das dritte Ei legten wir unter ein Rotlicht. Am Samstag, den 16.04.2016, versuchte die Kleine nun zu schlüpfen und durchbrach die Schale. Trotz ständiger Befeuchtung trocknete die Eihaut aus und die kleine Ente kam nicht aus eigener Kraft heraus. Also musste das Loch vergrößert und die Eihaut mit einem Chirurgenbesteck eingerissen und zusätzlich benässt werden. Leider war die Kleine durch die Schlüpfversuche der letzten zwei Tage zu erschöpft, also mussten wir weitere Teile der Eierschale entfernen. Dadurch konnte sie zumindest mit Kopf und Fuß aus dem Ei kommen. Da die Eihaut jedoch auch am Dottersack schon getrocknet und gummihaft war, musste diese vorsichtig gelöst werden. Dadurch schaffte die Kleine es nun aus dem Ei. Nach dem Durchtrennen der Nabelschnüre war ein letztes Bangen noch vorhanden, da der Dottersack noch in den Bauch musste. Normalerweise passiert dies, sobald sich die Ente aus dem Ei strampelt. Also haben wir vorsichtig die Hand an ihre Beinen gelegt, damit sie irgendwo gegendrücken konnte. Zum Glück hat auch dies geklappt und der Dottersack ist in der Bauchhöhle verschwunden. Kurze Zeit später lief sie schon.

Projektstatus: erfolgreich abgeschlossen - Stockente ausgewildert.





























































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