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Adressen der Landesbeauftragten für den Datenschutz


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Frankreich verhängt Millionen-Strafe gegen Google

21.01.2019: Google muss in Frankreich eine Strafe von 50 Millionen Euro im Zusammenhang mit der EU-Datenschutzgrundverordnung zahlen. Die französische Datenschutzbehörde CNIL stellte Verstöße gegen die seit Ende Mai 2018 geltende DSGVO fest.
Unter anderem seien Informationen zur Verwendung der erhobenen Daten und dem Speicher-Zeitraum für die Nutzer nicht einfach genug zugänglich, erklärte die Behörde am Montag. Sie seien über mehrere Dokumente verteilt und Nutzer müssten sich über mehrere Links und Buttons durchklicken. Zudem seien einige der Informationen unklar formuliert.
Außerdem sei die von Google eingeholte Zustimmung zur Anzeige personalisierter Werbung aus ihrer Sicht nicht gültig, weil die Nutzer nicht ausreichend informiert würden, erklärte die CNIL.

Quelle:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/DSGVO-Verstoesse-Frankreich-verhaengt-Millionen-Strafe-gegen-Google-4283765.html

5000 Euro Bußgeld für fehlenden Auftragsverarbeitungsvertrag

20.01.2019: Die Hamburger Datenschutzbehörde hat mit Datum vom 17.12.2018 einen Bußgeldbescheid an das kleine Versandunternehmen Kolibri Image versandt und dieses aufgefordert, einen Betrag von 5000 Euro zuzüglich 250 Euro Gebühren zu zahlen. Begründet wird dieser Bescheid nach Art. 83 Abs. 4 DSGVO durch das Fehlen eines Auftragsverarbeitungsvertrags.

Quelle:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/DSGVO-5000-Euro-Bussgeld-fuer-fehlenden-Auftragsverarbeitungsvertrag-4282737.html

LfDI Baden-Württemberg verhängt sein erstes Bußgeld in Deutschland nach der DS-GVO

22.11.2018: Wegen eines Verstoßes gegen die nach Art. 32 DS-GVO vorgeschriebene Datensicherheit hat die Bußgeldstelle des LfDI Baden-Württemberg mit Bescheid vom 21.11.2018 gegen den baden-württembergischen Social-Media-Anbieter Knuddels.de eine Geldbuße von 20.000,- Euro verhängt und – in konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Unternehmen – für umfangreiche Verbesserungen bei der Sicherheit der Nutzerdaten gesorgt.

Der baden-württembergische Landesdatenschutzbeauftragte hielt dem Unternehmen zugute, dass es sich nach dem Hackerangriff an die Datenschutzbehörde wandte und die Nutzer sofort und umfangreich über den Angriff informierte.

Quellen:
https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/lfdi-baden-wuerttemberg-verhaengt-sein-erstes-bussgeld-in-deutschland-nach-der-ds-gvo/

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Passwoerter-im-Klartext-20-000-Euro-Bussgeld-nach-DSGVO-gegen-Knuddels-de-4229798.html

Erstes empfindliches Bußgeld wegen Datenschutzverletzungen nach DS-GVO verhängt

23.10.2018: Eine Strafe in Höhe von 400.000,- € muss ein Krankenhaus in Portugal wegen Verletzung der DS-GVO zahlen, da zu viele Mitarbeiter Zugriff auf die Gesundheitsdaten der Patienten haben.
Obwohl in dem Krankenhaus lediglich 295 Ärzte beschäftigt sind, hatten 995 Personen die Möglichkeit, über einen "Ärztezugang" die Patientendaten einzusehen, so die portugiesische Aufsichtsbehörde CNPD. Weiterhin hatten mindestens neun Vertreter von Sozialdiensten Zugang zu den sensiblen medizinischen Patientendaten, obwohl hierfür kein ersichtlicher Grund vorlag. Auch Personen, die nur als „technische Mitarbeiter“ angemeldet waren, konnten laut CNPD die Patientenakten einsehen. Auch wurden Ärzteaccounts von bereits ausgeschiedenen Medizinern nicht gelöscht.

Gütesiegel des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD)

Ab dem 25. Mai 2018 können aufgrund der veränderten Rechtslage das Datenschutz-Gütesiegel Schleswig-Holstein und das Audit-Verfahren in der bisherigen Form nicht mehr angeboten werden. Für Organisationen in Schleswig-Holstein plant das Unabhängige Landeszentrums für Datenschutz (ULD) zeitnah, Zertifizierungen nach Datenschutz-Grundverordnung anzubieten. Bitte beachten Sie, dass alle bisher erteilten Zertifizierungen (Datenschutz-Gütesiegel und Audit) des ULD auf der Rechtslage vor dem 25. Mai 2018 bzw. vor Gültigkeit der Datenschutz-Grundverordnung beruhten.


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