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Externer Datenschutzbeauftragter für Ihr Unternehmen







Wer benötigt einen Datenschutzbeauftragten?

Zweck des Bundesdatenschutzgesetzes ist es, den Einzelnen davor zu schützen, dass er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird.

Unternehmen, die personenbezogene Daten automatisiert verarbeiten - und dazu zählt schon das Speichern von Namen und Anschriften auf dem PC - haben gemäß § 4f des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) einen Beauftragten für den Datenschutz schriftlich zu bestellen, sofern mehr als neun Mitarbeiter mit der Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten beschäftigt sind. Hierbei ist es egal, ob es sich um Teilzeit- oder Vollzeitkräfte handelt.

Weiterhin müssen Unternehmen, die "besondere Arten personenbezogener Daten" (z. B. Gesundheitsdaten) verarbeiten, unabhängig ihrer Unternehmensgröße, einen Beauftragten für den Datenschutz bestellen.

Verstöße gegen die Datenschutzbestimmungen können derzeit Geldbußen von bis zu 300.000,- Euro (ab Mai 2018: bis zu 20 Millionen Euro) nach sich ziehen.

Bei dem Beauftragten für den Datenschutz kann es sich um einen entsprechend ausgebildeten Mitarbeiter, der weder zur Geschäftsleitung, noch zum leitenden Personal gehören darf, oder einen externen Datenschutzbeauftragten handeln.

Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

Zu beachten ist jedoch, dass das Bundesdatenschutz außer bei einer fristlosen Kündigung keine Möglichkeit vorsieht, das Arbeitsverhältnis mit einem internen Datenschutzbeauftragten zu kündigen. Da - anders als bei einem externen Dienstleister - keine Zeitverträge für die Tätigkeit als betrieblicher Beauftragter für den Datenschutz geschlossen werden dürfen, ist der entsprechende Mitarbeiter ab seiner Bestellung zum Datenschutzbeauftragten unkündbar.

Interner Datenschutzbeauftragter

Vorteile:

+ Er kennt das Unternehmen, seine Strukturen und Mitarbeiter.
+ Er ist in Betriebsablauf eingebunden.

Nachteile:

- Der betriebliche Datenschutzbeauftragte ist generell unkündbar.
- Die Tätigkeit (und somit sein Arbeitsvertrag) kann nicht zeitlich begrenzt werden.
- Der Zeitaufwand der Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter und der Fortbildungen gehen zu Lasten seiner eigentlichen
  Tätigkeit.
- Es besteht die Gefahr der „Betriebsblindheit“.
- Interessenkollisionen sind möglich (deshalb dürfen weder die Geschäftsführer, IT-Leiter oder
  Personalleiter betrieblicher DSB werden).
- Der Kostenaufwand für regelmäßige Schulung und Weiterbildung (Zeitschriften, Spezialliteratur, Räume etc.)

Externer Datenschutzbeauftragter

Vorteile:

+ Seine neutrale Stellung und Unabhängigkeit, vermeidet Interessenkonflikte.
+ Spezialkenntnisse sind bereits vorhanden, d.h. keine Fortbildungsmaßnahmen.
+ Er besitzt breit gefächerte Kenntnis (Synergieeffekte aus Mehrfachbestellungen).
+ Haftungsauslagerung
+ Die Verträge werden jeweils für zwei Jahre geschlossen.

Nachteile:

- Er kennt das Unternehmen, seine Strukturen und die Mitarbeiter am Anfang nicht.
- Er ist nicht ohne weiteres in den Betriebsablauf eingebunden.

Damit Sie sich entspannt zurücklehnen können und mehr Zeit für Ihre wesentliche Arbeit nutzen können, übernehmen wir gern die gesetzlich geforderten Aufgaben Ihres Datenschutzbeauftragten: das leisten wir als externer Datenschutzbeauftragter.

Kostenvergleich interner und externer Datenschutzbeauftragter

gerechnet auf einen Zeitraum von 36 Monaten bei einem Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern

externer DSB interner DSB

 
Erstausbildung - € 2.295,- € Schulung zum Datenschutzbeauftragten

- € 1.040,- € Schulung zum Datenschutzmanager

- € 1.040,- € Schulung für IT-Grundlagen für Datenschutzbeauftragte

Erstausstattung - € 2.500,- € Hard- und Software sowie Fachliteratur für die Wahrnehmung der Aufgaben als Beauftragter für den Datenschutz

Weiterbildung - € 4.160,- € pro Jahr ca. 2.080,- € (erstes Jahr entfällt)

monatliche Kosten 255,- € 700,- € Als Grundlage wurden hier für den internen Datenschutzbeauftragten mit einem Tag pro Woche und einem Monatsgehalt von 3.500,- € gerechnet.

- € 120,- € Raumkosten, da der interne Datenschutzbeauftragte für seine Tätigkeit ein gesondertes Büro beziehen darf (§ 4f Abs. 5 BDSG).

Summe 9.180,- € 40.555,- €

Egal, ob Sie sich für eine interne oder externe Lösung entscheiden: in beiden Fällen stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat in Form von Schulungen, Vertragsmustern, Merkblättern und Checklisten bis zur Übernahme der Tätigkeit des externen Datenschutzbeauftragten gemäß § 4f BDSG zur Verfügung.

Sie wünschen unsere Unterstützung? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Wir beraten Sie gern und stehen Ihnen auch bei komplexen Fachfragen kompetent zur Verfügung.

Sagen oder schreiben Sie uns, wie wir Ihnen helfen können. Ganz einfach online, telefonisch oder per Post.

SKYCOMP IT-Solutions, Blessenberg 18, D-23701 Eutin, Fon: +49 (0) 4521 8301410, E-Mail: info@ds-easy.de